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Kunsthaus

Ausstellungsarchiv


DAS UNBEKANNTE KAPITEL. Wolfgang Herrndorfs Bilder

24. Juni bis 03. Oktober 2017

Als preisgekrönter Bestseller-Autor hat Wolfgang Herrndorf (1965-2013) Berühmtheit erlangt. Die Ausstellung stellte den Schriftsteller von seiner weniger bekannten Seite vor: Im Kunsthaus Stade kann sein bildnerisches Werk in mehr als 100 Gemälden und Zeichnungen entdeckt werden. Wie auch seine Texte, geben die Bilder Zeugnis von seiner einzigartigen Beobachtungs- und Darstellungsgabe. Themen der Zeitgeschichte sowie des Alltäglichen, aber auch die Auseinandersetzung mit bekannten Kunstwerken verarbeitete er humorvoll und teilweise spöttisch, er war ein technisch höchst versierter Künstler und Analyst seiner Zeit.

 

EIN KÜNSTLERPAAR DER MODERNE. Emil Maetzel & Dorothea Maetzel-Johannsen

18. Februar bis 05. Juni 2017

Dorothea Maetzel-Johannsen (1886 – 1930) und Emil Maetzel (1877 – 1955) sind zentrale Vertreter der künstlerischen Avantgarde in Hamburg. Die Stadt erlebte 1919 mit Gründung der Hamburgischen Sezession eine zweite, wichtige Phase des Expressionismus, an der das Malerpaar Maetzel einen entscheidenden Anteil hatte.
Emil Maetzel war gelernter Architekt und als Maler Autodidakt. Dorothea Maetzel-Johannsen hatte zwar eine Zeichenschule besucht, verfügte als Künstlerin aber ebenso wenig über eine professionelle Ausbildung.

 

SALVADOR DALÍ. Das grafische Werk

10. September 2016 bis 15. Januar 2017 (verlängert bis 29. Januar 2017)

Zeitlebens erregte Salvador Dalí (1904–1989) mit seiner Kunst und seiner Selbstdarstellung große Aufmerksamkeit. Die Folge war nicht nur Anerkennung, sondern auch Kritik. Seine Bedeutung für die Kunst des 20. Jahrhunderts ist jedoch unbestritten. Dalí gilt als einer der radikalsten Gestalter des Surrealismus – etablierte Seh- und Denkweisen wurden von ihm erschüttert, das Brechen moralischer Tabus war programmatischer Bestandteil seines Schaffens. Mit einer beispiellosen Bildsprache kehrte er auf seinen Bildern im Freud’schen Sinne das Innerste nach außen, stellte Begierden, Fantasien und Ängste dar.


THÉODORE STRAWINSKY. Poesie des Augenblicks

4. Juni bis 28. August 2016

Das malerische Werk von Théodore Strawinsky (1907, St. Petersburg - 1989, Genf) ist eine besondere Entdeckung. Mit seinen präzise komponierten und zugleich geheimnisvollen Gemälden - Porträts, Landschaften, Stillleben und Bilder des Alltäglichen - erweist sich der Künstler als ein wichtiger Repräsentant der figürlichen europäischen Malerei, der ganz in Tradition der Moderne steht.


ICH. Norddeutsche Selbstbildnisse aus 100 Jahren

5. März bis 22. Mai 2016

Anhand einer Auswahl von Künstlern dieser Region, die mit der Avantgarde
um 1900 beginnt und bei aktuellen Positionen der Kunstszene endet, werden verschiedene Konzepte der Selbstdarstellung aufgezeigt – von der suchenden Frage und Erforschung des eigenen Ichs, über versteckte und symbolische Selbstbildnisse bis zur Instrumentalisierung des eigenen Körpers, von kritisch bis repräsentativ, von ernsthaft bis witzig.


VORHANG AUF FÜR HANNAH HÖCH

7. November 2015 bis 21. Februar 2016

Auftaktveranstaltung 100 JAHRE DADA

„Dada hat Hände und Füße, die stets Dinge unternehmen, die weder Hand noch Fuß haben, hat Köpfe, die stets den Kopf verlieren, und Häuschen, die stets aus dem Häuschen geraten.“ (Hans Arp)


MARC BRANDENBURG

30. Mai bis 04. Oktober 2015

Marc Brandenburg, 1965 in Berlin geboren und in den USA und Deutschland aufgewachsen, zählt zu den wichtigsten Protagonisten seiner Künstlergeneration. Dabei beruht sein künstlerisches Vorgehen auf einem für die aktuelle Zeit ungewöhnlichen und fast anachronistischen Verfahren: In oft monatelanger Arbeit zeichnet Brandenburg seine Motive mit dem Bleistift auf Papier. Die motivischen Vorlagen – Situationen im öffentlichen und privaten Raum, rituelle Verhaltensmuster von Menschen oder skurrile Gegenstände – hat er zuvor mit der Kamera seines Smartphones festgehalten oder aus Magazinen gesampelt. Mit einem einfachen Kopierer unterzieht er seine Vorlagen einem Verfremdungsprozess, der die Schwarz-Weißwerte umkehrt und die Kontraste verstärkt. Sein anschließendes langwieriges Nachzeichnen auf kleinformatige Blätter taucht die Motive in ein „Säurebad der Abstraktion“ (Harald Fricke) und macht sie zu schillernden Metaphern unserer Zeit.


DAS (VERLORENE) PARADIES. Expressionistische Visionen zwischen Tradition und Moderne

07. Februar 2015 bis 17. Mai 2015

Die Suche nach dem Paradies, nach Harmonie und Einklang des Menschen mit seiner Umwelt, bestimmte das Werk vieler Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Hier lässt sich ein Schlüssel zum Lebensgefühl der Moderne finden. Das Thema des Paradieses zeugte von einer zukunftsfrohen positiven Erwartung an die ›moderne Welt‹. Mit der Apokalypse des Ersten Weltkrieges wandelte es sich zu einer Sehnsuchts- und Heilslandschaft.


BITTERSÜßE ZEITEN. Barock und Gegenwart in der Sammlung Sør Rusche Oelde/Berlin

27. September 2014 bis 4. Januar 2015

In der Ausstellung „Bittersüße Zeiten. Barock und Gegenwart in der Sammlung SØR Rusche Berlin/Oelde“ treten außergewöhnliche Werke miteinander in einen Dialog, deren Entstehungszeit um die vierhundert Jahre auseinanderliegen und die sich auf wundersame Weise ergänzen. Mögen sich die Zeiten geändert haben, die essenziellen Probleme des Mensch-Seins sind die gleichen geblieben: Wir werden geboren, wir leben, lieben und arbeiten, und wir sterben am Ende. Die Ausstellung zeigt die fundamentalen Unterschiede in der Kunst und der Perspektive beider Epochen auf das Leben, aber auch die Gemeinsamkeiten in Form und Motivwahl, die sich als geschichtsübergreifende Konstante der Kunst herausstellen.


FANTASTISCHE TIERE. Die wunderbare Welt des Józef Wilkon

24. Mai 2014 bis 14. September 2014

Józef Wilkon (*1930 in Bogucice, Polen) ist ein herausragender, international arbeitender Illustrator. Seine Bilder begleiten Texte in mehr als hundert Kinderbüchern. Einige Werke (z.B. „Leopanther“) haben Einzug ins kulturelle Gedächtnis mehrerer Generationen gehalten. Mit seinen Holzskulpturen ermöglicht der Künstler seinen Geschöpfen auch den Eintritt in die Dreidimensionalität, denn Wilkon fertigt seit den 1990er Jahren seine Tiere auch aus Holz, teilweise überlebensgroß. Ungefähr 100 Arbeiten werden im Kunsthaus Stade ausgestellt sein, darunter in erster Linie Zeichnungen und Aquarelle. Skizzenbücher in Vitrinen werden einen Eindruck von der Entwicklung einer Figur oder dem Entstehen einer Geschichte geben. Die Holzfiguren werden die Etagen des Kunsthauses bevölkern und zum Greifen nahe sein. Frei von Kitsch und jeglicher Künstlichkeit lassen die charakterstarken Figuren nicht nur Kinderherzen höher schlagen.


HERMANN HESSE. Mit Feder und Farbe

02. Februar 2014 bis 11. Mai 2014

Hermann Hesse (02.07.1877 – 09.08.1962) war zu Beginn seiner bildnerischen Tätigkeit 39 Jahre alt, er war bereits ein erfolgreicher, ein herausragender Autor, 1946 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. In seinen malerischen Werken erprobt er unterschiedliche Stile: Darstellungen kindlich-naiv anmutender Landschaften in kräftigen Farben, Auflösung der Bildmotive in geometrische Formen, starke Konturierung der Bildelemente, detailreiche, kolorierte Federzeichnungen. Letztere entstehen vor allem Ende der 1920er/ Anfang 1930er Jahre. Die Ausstellung im Kunsthaus Stade widmete sich Hesses bildnerisches Werk bestehend aus Aquarellen, Zeichnungen und Illustrationen. und zeigte dabei sein Schaffen von den frühesten Arbeiten bis hin zu Bildern der letzten Lebensphase. Die Werke werden im Kunsthaus in einen biografischen Zusammenhang gestellt und mit ausgewählten Zitaten aus seinen Schriften und Briefen zur Malerei ergänzt. Hierfür wird der Nachlass seines Sohnes Heiner, bestehend aus Skizzenbüchern, Bleistift- und Federzeichnungen, Aquarellen, vereinzelten Öl- und Buntstift-Bildern und Gouachen sowie illustrierten Büchern und Gedichten, zur Verfügung gestellt und zu großen Teilen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.


JESUS RELOADED. Das Christusbild im 20. Jahrhundert

12. Oktober 2013 bis 19. Januar 2014

Die Ausstellung bot einen Querschnitt durch die christliche Motivwelt in der
Grafik des 20. Jahrhunderts. Noch bis ins 19. Jahrhundert hinein war
die Kirche der häufigste Auftraggeber. Dies ändert sich im 20. Jahrhundert und
trotzdem beschäftigen sich nahezu alle großen Künstler mit diesen klassischen
Themen. Die Werke aus der Sammlung der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg
zeigt Grafiken von Gauguin, über Marc und Picasso, bis hin zu Beuys und
Rauschenberg.


SIXPACK | 3x2 Positionen zeitgenössischer Kunst

13. Juli bis 08. September 2013

3 Ausstellungen, 5 Einzelkünstler, 1 Künstlerduo, 6 Kunstrichtungen, 4 persönliche Events mit den Künstlern vor Ort = ein spannender Sommer im Kunsthaus Stade!

Jeweils zwei Wochen lang bespielten die Künstler paarweise die Räume des Kunsthauses. Zu sehen waren Werke von:

13. Juli bis 27. Juli 2013
Daniel Burkhardt | Stephan Mörsch

03. August bis 18. August 2013
44Flavours | ATAK

24. August bis 08. September 2013
Paula Müller | Thomas Fornfeist

Erstmals gab es eine Dauerkarte im Kunsthaus Stade. Zur Ausstellung erschien ein Katalog im Kettler-Verlag sowie eine exklusive Editionsbox. Im Zuge der Ausstellung wurde von den Künstlern ein tolles Rahmenprogramm angeboten, das von Vorträgen, über Workshops bis hin zu Ausflügen reichte.


ROLF NESCH. EIN STILLER REVOLUTIONÄR

13. April 2013 bis 30. Juni 2013

Der deutsch-norwegische Grafiker Rolf Nesch gehört neben Edvard Munch zu den bekanntesten Künstlern in Norwegen. In Deutschland fand er nach seinem Tod 1975 nur wenig Beachtung. Die letzte große Einzelausstellung liegt bereits 20 Jahre zurück.

Nun widmet sich das Kunsthaus Stade dem stillen Revolutionär der Grafik mit einer umfangreichen Präsentation. Zu sehen sind rund 130 Werke, darunter Metalldrucke, Radierungen und ein Materialbild aus der Sammlung des Hamburger Unternehmers Klaus Friedrich Meyer. Hierbei handelt es sich um die größte Sammlung von Nesch-Arbeiten außerhalb Norwegens, die erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Die Ausstellung in Stade spannt einen Bogen von den Anfängen Neschs im Medium der Grafik bis hin zu seinen Materialbildern und späten farbenprächtigen Metalldrucken.


DIRK MEINZER. WENN DAS PARADIES FLIEGEN LERNT ...

02. Februar 2013 bis 01. April 2013

Dirk Meinzer (*1972) studierte bei Claus Böhmler an der Hochschule für bildende Künste Hamburg und beendete sein Studium 2004. Er lebt in Hamburg und wurde in den letzten Jahren mit zahlreichen Förderungen und Preisen wie dem Grieshaber-Stipendium der Stadt Reutlingen (2011) und dem Atelier- und Arbeitsstipendium der AZB Zürcher Bildhauer (2010)
ausgezeichnet.
Meinzer ist ein junger Künstler, der sich nirgends so recht einordnen lässt. Nicht seine Objekte, noch seine Materialien, noch seine Ausdrucksformen folgen einer fest umrissenen Gestaltungsidee. Er formt Gesichter aus Lebensmitteln, arrangiert Schlangen und Schmetterlinge, Mäuse und Käfer zu spannenden Kompositionen, er bemalt Zäune im Zebramuster. Die Dinge zu verfremden, ihnen ihren Kontext zu rauben, um neue Aufmerksamkeiten und Sichtweisen anzuregen, kann als sein künstlerisches Anliegen gelten. Mit der Ausstellung "Wenn das Paradies fliegen lernt ..." wird Dirk Meinzer die erste große Schau in Norddeutschland gewidmet. Es erwartet Sie ein aufregendes Erlebnis im Kunsthaus Stade.


MAX PECHSTEIN AUF REISEN. Utopie und Wirklichkeit

16. September 2012 bis 20. Januar 2013

Max Pechstein (1881 – 1955) gehört zu den bekanntesten Vertretern des Expressionismus. Der ehemalige „Brücke“-Maler und Mitbegründer der Gruppierung „Neue Secession“ ist durch seine farbintensiven Landschaftsdarstellungen und Porträts bekannt. Obwohl Max Pechstein immer wieder Ausstellungen gewidmet wurden, spielte der Aspekt des Reisens als eigenes übergreifendes Thema bisher keine Rolle. Die Ausstellung „Max Pechstein auf Reisen“, die nun im Kunsthaus Stade präsentiert wird, legt den Fokus erstmals auf diejenigen Arbeiten seines Werks, die auf den zahlreichen Studienfahrten und Auslandsaufenthalten des Künstlers basieren.
 

STÄDELI / FLÖSSEL

17. Juni bis 2. September 2012

Zeitgenössische Skulpturen und Bilder

Die Arbeiten von Oliver Flössel und Martin Städeli beinhalten zeitgeschichtliches Geschehen, persönliches als auch gesellschaftspolitisches. In diesen Werken begegnet der Betrachter also sowohl der eigenen Epoche, als auch dem individuellen Ausdruck und Empfinden der Künstler. Er wird animiert, auf das eigene Sein zu stoßen sowie die Erfahrungen und Gedanken der Künstler zu entdecken. Die Verschmelzung von autobiografischem und öffentlichem Leben in den Werken der beiden Kunstschaffenden verbindet demnach Vertrautes mit Fremdem, ermöglicht einen Dialog der Arbeiten mit dem Betrachter. In den Räumen des Kunsthauses Stade, einem Kaufmannshaus von 1667, werden mit dieser Ausstellung Kontaktaufnahmen zwischen Mensch und Kunst, gar zwischen Raum und Zeit, möglich.
 

OSKAR KOKOSCHKA | Capriccio

12. Februar 2012 bis 28. Mai 2012

Oskar Kokoschka ist einer der herausragenden Künstler des Expressionismus. Mit dem 1886 geborenen Österreicher brach die Wiener Kunst um 1900 in die Moderne auf. In seinen Porträts, Städtebildern und Stillleben wird die Kraft und Dynamik des Lebens sichtbar. Ein Werkabschnitt Oskar Kokoschkas, das Capriccio, ist noch weitgehend unbekannt. Jetzt wird er zum ersten Mal unter dem Titel „Capriccio – Faszination des Augenblicks“ im Kunsthaus Stade gezeigt – und offenbart eine weitere faszinierende Seite des Künstlers.
 

"...AUSSER HAUS..." | Farbmalerei

27. November 2011 bis zum 29. Januar 2012

Als elementarer Bestandteil bildender Kunst ist Farbe im Grunde unübersehbar und wird dennoch selten als eigenständig betrachtet. Wenn Farbe auf einer Leinwand jedoch nicht nur Mittel, sondern vielmehr Gegenstand des Werkes ist, kann es zu einer unmittelbaren Wahrnehmung dieses gestalterischen Ur-Stoffes kommen. Arbeiten der Farbmalerei sind nicht-gegenständlich, mehrfarbig oder auch monochrom. Die Ausstellung im Kunsthaus Stade widmet sich der Farbmalerei von 1995 bis heute. Werke von mehr als 15 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland werden präsentiert, die von der bildnerischen Kraft der Farbe zeugen.

 

GERHARD QUADE | Retrospektive

16. Oktober 2011 bis 13. November 2011

Gerhard Quade kann auf mehr als 50 Jahre künstlerischen Schaffens zurück schauen. Seine Arbeiten geben einen freundlichen Blick auf die Welt wieder, Quade stellt dar, was ihn als Mensch beschäftigt: Landschaften und Architekturen, Menschen und Tiere – Schöpfung und Geschöpfe. In seinen figürlichen Bildern und Skulpturen vermag er es, der realistischen Darstellung Sinnlichkeit zu verleihen, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
 

PICASSO | Lebensthemen

10. Juni bis zum 18. September 2011

Pablo Picasso (1891 – 1973) war Maler und Bildhauer, er war ein produktiver Zeichner und ein ebenfalls höchst vielseitiger Druckgrafiker, an Berühmtheit reicht wohl kein Künstler des 20. Jh. an ihn heran. Anhand herausragender Radierungen und Lithografien werden vom 10. Juni bis zum 18.  September 2011 im Kunsthaus Stade zentrale Motive und Themen aus dem Oeuvre Picassos vorgestellt: Stierkampfszenen, mythologische Darstellungen und Porträts. Der souveräne Einsatz unterschiedlicher Techniken und Bildthemen legt Picassos eindrucksvolle Handhabung verschiedener Stilrichtungen dar.

 

DIE SUCHE | Horst Janssen –Das Frühwerk

25. Januar 2011 bis 08. Mai 2011

Die Ausstellung im Kunsthaus Stade vermittelt ein umfassendes Bild des künstlerischen Schaffens Janssens von der Mitte der 1940er bis in die 1960er Jahre hinein. Alle charakteristischen Merkmale seines Gesamtwerkes lassen sich bereits in seinen frühen Arbeiten finden: Bildvokabular, Techniken und Stimmungen.

 

PAINTERS ON THE RUN presented by Daniel Richter

05. Oktober 2010 bis 09. Januar 2011

Erstmalig in Deutschland zeigt der Maler und Professor Daniel Richter drei seiner Malschüler an der Akademie der bildenden Künste Wien: Anne Cathrin Ulikowski (Hamburg), Nazim Ünal Yilmaz (Türkei) und Kalu Obasi (Nigeria). Zudem werden bisher völlig unbekannte Werke aus dem frühen Schaffen von Daniel Richter der Öffentlichkeit exklusiv im Kunsthaus Stade präsentiert.

 

GEORGES BRAQUE | Die Druckgraphik

6. Juni bis 26. September 2010

Das Kunsthaus Stade präsentiert erstmals im Norden Deutschlands rund 150 druckgraphische Werke des französischen Malers aus der deutschlandweit größten Sammlung der Öffentlichkeit.

Die ausgewählten Werke stammen ursprünglich aus einer Pariser Privatkollektion, die sich durch eine nur selten zu erlebende Dichte und Geschlossenheit auszeichnet. Die zumeist farbigen Lithographien, Radierungen, illustrierten Malerbücher und einige seltene Keramiken umspannen Braques künstlerisches Schaffen von 1921 bis zu seinem Tod 1963 – sie spiegeln geradezu mustergültig den Bilderkosmos des großen Wegbereiters der französischen Moderne.

 

DIALOG MIT DER MODERNE | Sammlung Arnd und Erika Siegel

21. Februar bis 24. Mai 2010

Die Ausstellung folgt einer kunsthistorischen Ordnung, die von den Sammlern ursprünglich nicht intendiert war. Sie beginnt mit Impulsgebern der klassischen Moderne wie Emil Nolde, zeigt inhaltliche Schwerpunkte wie »Die Brücke«, »Der Blaue Reiter« sowie Vertreter des Konstruktivismus, des Surrealismus, des »Bauhaus« oder der Abstraktion. Heute kann diese sehr persönliche Sammlung wie ein Wegweiser durch die klassische Moderne betrachtet werden. Sie lädt ein zu einem Spaziergang durch 60 Jahre Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts und erzählt zugleich die Geschichte einer außergewöhnlichen Sammel- und Kunstleidenschaft.


AUGUST MACKE | ganz privat

06. September bis 20. Dezember 2009

August Macke zählt zu den Pionieren der Moderne. Mit Franz Marc und Wassily Kandinsky bildete er die Künstlergruppe "Der blaue Reiter". Weltberühmt wurde "August VonderFarbe" wie Franz Marc seinen Freund nannte, durch seine lichtdurchfluteten Bilder der Tunesienreise. Eine einzigartige Ausstellung im Kunsthaus Stade wirft nun einen neuen und zugleich intimen Blick auf den Künstler: Mit über 140 Werken - Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Entwürfen und kunstgewerblichen Arbeiten, ausschließlich aus dem Besitz der Familie und viele davon damals öffentlich ausgestellt - widmet sie sich "August Macke ganz privat"

 

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