Menü Mobile Icon

Kunsthaus

Modernisierung | Programm 2024

vom 08. März 2024 bis 09. März 2024

Wegen Modernisierungsmaßnahmen ist das Kunsthaus vorübergehend geschlossen. Ab März 2024 ist es wieder geöffnet.

Expressionismus in Kunst und Film

vom 09. März 2024 bis 20. Mai 2024

Der Expressionismus ist eine der bekanntesten Kunstbewegungen im frühen 20. Jahrhundert. Er ist jedoch viel mehr als dies, denn er ist auch ein Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen und steht für Kritik, Tabu, Dekadenz, Sehnsucht, Zerfall und Aufbruchsstimmung. Als kulturrevolutionäre Bewegung ging es darum, Kunst und Leben zu vereinen und die Trennung der künstlerischen Gattungsgrenzen aufzuheben. In über 120 Gemälden, Zeichnungen, Grafiken und Filmsequenzen zeigt die Ausstellung wechselseitige Einflüsse von Kunst und Film auf, Werke, die von den Krisen ihrer Zeit durchdrungen sind. Mit Arbeiten von Paula Modernsohn-Becker, Otto Dix, Franz Marc, Gabriele Münter, Wilhelm Morgner und Filmen von Fritz Lang oder Lotte Reiniger werden die 1920er Jahre in drei Episoden vorgestellt: Aufbruch und Bruch, Traum und Trauma, Form und Deformation werfen Schlaglichter auf das, was die Menschen damals erlebten und denen Kunst und Film lautstark Ausdruck verleihen.

Eine Kooperation mit dem Institut für Kulturaustausch und der Murnau Stiftung

Marinella Senatore TOGETHER WE STAND

vom 08. Juni 2024 bis 08. September 2024

Die aus Italien stammende Marinella Senatore (*1977) ist international bekannt für ihre öffentlichen Paraden, die Tanz, Musik, Popkultur und Aktivismus verbinden und mit Menschen aus der Bevölkerung vor Ort entstehen. Ihre groß angelegten Umzüge, bei denen bereits über sieben Millionen in 23 Ländern mitgewirkt haben, machen neue Formen von Gemeinschaft erlebbar. Entgegen sich zuspitzender Logiken von Perfektion, Produktion und Erfolg geht es um die Erfahrung eines „gemeinsamen Herzschlags“, wie die Künstlerin sagt, und um eine „Wiedergutmachung auf der Straße“. Die Ausstellung zeigt Werke, die Senatore aus dieser DNA ihrer Paraden heraus entwickelt. Farbenfrohe Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Videos und Installationen befassen sich mit (historischen) Protestkulturen. Im Zentrum steht dabei der Körper als etwas, das immer auch öffentlich ist, individuell und kollektiv. Er ist ein Ort aktueller Krisen und birgt zugleich das Potenzial von Veränderung und Zusammengehörigkeit.

Rembrandt out of the dark

vom 28. September 2024 bis 26. Januar 2025

Berührender Erzähler, mutiger Innovator und Schöpfer eines tiefgründigen Werks: Rembrandt van Rijn (1606-69) war ein begnadeter Künstler, dessen Schaffen seit über vierhundert Jahren fasziniert und begeistert. Schon zu Lebzeiten ist seine Druckgrafik hochbegehrt. Intensiv setzt er sich mit dem noch jungen Medium der Radierung auseinander, bringt mit lebhaftem Strich alltägliche als auch dramatische Erzählungen, Porträts und Landschaften aufs Papier. Tausende Linien erzeugen erzählerische Stimmungen oder machen feinste Nuancen des menschlichen Ausdrucks sichtbar. Für sein spannungsreiches Spiel von Hell und Dunkel reizt Rembrandt die technischen Möglichkeiten der Radierung bis zum Äußersten.

In einem Tresor in den Niederlanden schlummert seit mehr als 100 Jahren ein einzigartiges Konvolut an Rembrandt-Grafiken. Die von ihrem Großvater begonnene Sammlung wird von Charlotte Meyer kenntnisreich ausgebaut und in Stade nun erstmals im Licht der Öffentlichkeit präsentiert. Werke aus allen Schaffensperioden Rembrandts stehen im Dialog mit Arbeiten von Zeitgenoss*innen und Schülern, die ihn als Autorität und Inspirationsquelle verstanden.

INFO

Kunsthaus
Sidebar schließen Icon schliessen