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Schwedenspeicher

Künstler unbekannt, Panzermodell, undatiert © ATAK

Der naive Krieg. Kunst. Trauma. Propaganda

vom 13. Oktober 2018 bis 20. Januar 2019

Erstmals werden in einer großen Gemeinschaftsausstellung parallel zwei Ausstellungen im Kunsthaus Stade und im Museum Schwedenspeicher gezeigt. Ausgangspunkt für das Projekt ist das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.
Das Museum Schwedenspeicher richtet den Fokus bei dieser Gemeinschaftsausstellung auf die Bereiche der Graben- und Volkskunst als Formen einer ganz eigenen Erinnerungskultur. Daneben spielen Modelle eine besondere Rolle. Ein häufiger Ausdruck kreativen Schaffens im militärischen Kontext sind Miniaturen von Fahrzeugen, Schiffen und Flugzeugen. Ob als Spielzeug für die Kinder daheim, als persönliches Erinnerungsstück oder strategisches Objekt, stellen diese Modelle besondere Hinterlassenschaften dar, die erstaunlicherweise gerade im Ersten und Zweiten Weltkrieg einer ganz eigenen Ästhetik folgen. Viele der gezeigten Exponate wurden im Hinblick auf die Ausstellung durch Prof. Georg Barber gesammelt und stehen damit erstmals für eine museale Präsentation zur Verfügung. Darüber hinaus bezieht die Schau auch zahlreiche regionale Objekte mit ein. Stade ist vom 17. Jahrhundert bis 1995 Garnisons- und später Bundeswehrstandort gewesen. So lassen sich viele Stücke mit der lokalen Militärgeschichte, aber auch mit ganz persönlichen Schicksalen von Menschen aus der Stader Region verbinden.

INFO

Schwedenspeicher
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