STUDIEREN, PROBIEREN, EXPERIMENTIEREN
20 Jahre Experimentelle Archäologie der Universität Hamburg
10. Mai – 01. November 2026
Dass in der Steinzeit mit Pfeilen gejagt wurde, deren Spitzen aus Feuerstein bestehen, ist durch viele Funde belegt und vielen Menschen heute klar. Aber wie wurden diese Pfeilspitzen hergestellt? Welches Werkzeug braucht man, um sie zu bearbeiten?
Seit mehr als 20 Jahren wird an der Universität Hamburg in der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie auch Experimentelle Archäologie betrieben. Ein Teil dieser Experimente findet mit und auf dem Gelände des Steinzeitparks Dithmarschen in Albersdorf statt. In der Ausstellung stellen Studierende und Dozierende ausgewählte
Ergebnisse aus den Seminaren seit 2004 vor.
Anhand von materiellen Hinterlassenschaften erforscht die Archäologie die menschliche Geschichte. Um die Lebensweise der Menschen rekonstruieren zu können, beschränkt sie sich nicht nur auf Ausgrabungen, sondern befasst sich auch mit der Frage, wie all diese Funde entstanden sind. Da diese Methoden nicht überliefert sind, versuchen die Studierenden anhand von archäologischen Funden und Befunden durch Experimente und Versuche nachzuvollziehen, wie früher gearbeitet wurde. Die Versuche werden möglichst reproduzierbar durchgeführt und gründlich dokumentiert. Dabei werden praktische Fähigkeiten aus unterschiedlichen Disziplinen erworben. In der Ausstellung werden ausgewählte Ergebnisse und Objekte, die bei diesen Versuchen entstanden sind, vorgestellt.
Die Ausstellung im Schwedenspeicher zeigt sowohl das Original als auch eine Replik und wird von einem umfangreichen Programm begleitet. Wir laden alle Familien und Interessierten herzlich ein, selbst auszuprobieren und zu experimentieren!
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Die Ausstellung wird gefördert durch:
In Kooperation mit:
