Sehr geehrte Lehrer*innen, anlässlich der kommenden Ausstellung im Kunsthaus Stade laden wir Sie herzlich zu einem gemeinsamen Rundgang ein:
Heino Jaeger Retroperspektive, oder wie man das nennt vom 5. März bis 6. Juni 2022 Heino Jaeger (1938–1997) war ein genauer Beobachter seiner Umgebung. Seine Zeichnungen, Gemälde und Grafiken entstanden in einem realistischen Stil, sind aber häufig überspitzte Darstellungen. So gehören zu seinem Oeuvre naturgetreue Schilderung von Bahnhöfen und Caféhausszenen, aber auch Menschen mit Hummerköpfen und Landschaften mit Fantasiearchitekturen. Für Jaeger sind Ironie und Überzeichnung Bewältigungsmittel im Umgang mit dem Nachkriegsdeutschland. Seine oft skurrilen Werke loten die Abgründe seiner Mitmenschen aus. Aber Jaeger nimmt seine Kunst nicht zu ernst, er hat Freude an Provokation, an humoristischer Verzerrung – und schlichtweg am Zeichnen. Im Kunsthaus sind mehr als 300 Arbeiten zu sehen, die unterschiedliche Möglichkeiten bieten, sich mit dem Werk auseinanderzusetzen. Neben der Frage wie dreidimensionaler Raum auf eine Fläche gebracht wird, finden sich verschiedene Vorgehensweisen Menschen darzustellen und zu charakterisieren. |