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Museen Stade
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Museen Stade | Wasser West 39 | 21682 Stade
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Liebes Kollegium,

 

leider hatte ich krankheitsbedingt nicht die Möglichkeit allen persönlich frohe Weihnachten zu wünschen, auch unsere Weihnachtskarten sind diesen Umständen zum Opfer gefallen.

 

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei Ihnen allen ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit zu bedanken!

Wir haben wieder einmal ein ereignisreiches Jahr hinter uns, das nicht nur mit vielen Ausstellungen und Veranstaltungen verbunden war, sondern auch von mehreren personellen Veränderungen geprägt wurde.

 

Rembrandt hat uns noch mit ins neue Jahr begleitet. Eine Ausstellung, die viele Besucher*innen überrascht und begeistert hat.

 

 

Im Anschluss haben wir ein wirklich großes, häuserübergreifendes Projekt realisiert, unsere Ausstellung "AMANI kukita | kung'oa". Das war ein riesiger Kraftakt. Vom Aufwand und Budget her die bislang größte von uns umgesetzte Sonderausstellung. Sie hat uns alle mit ganz neuen Themen konfrontiert und es hat mich sehr gefreut, mit welcher Offenheit das gesamte Team den neuen Herausforderungen begegnet ist. Das war ein Projekt, bei dem wir täglich etwas Neues lernen konnten. Außerdem hatten wir viel Besuch, vor allem von unseren Partner*innen aus Tansania, die mit viel Empathie und Gastfreundschaft empfangen und begleitet wurden.

 

 

Die Fotografien Robert Lebecks sind dann im Anschluss ins Kunsthaus eingezogen. Viele Menschen fühlen sich von den Bildern angesprochen, die Erinnerungen wecken und jede Menge Gesprächsstoff bieten. Sie sind besondere Dokumente einer spannenden Episode deutscher Geschichte, die uns zum einen noch sehr nahe ist, aber zum anderen – inzwischen mitten im KI-Zeitalter angekommen – an eine doch sehr ferne und mittlerweile fremde Welt erinnert.

 

 

Auch diese Ausstellung ist bald schon wieder Geschichte. Viele von Ihnen waren bereits daran beteiligt, die kommende Ausstellung "Frauen machen Schule" mit vorzubereiten und erste Werke nach Stade zu holen. Hier dürfen wir uns sicher auf einen spannenden Jahresauftakt gefasst machen.

 

 

Neben unseren Ausstellungen gab es zahlreiche große und kleine Veranstaltungen, die im Team organisiert und umgesetzt wurden.

Auch auf dem Kunstkudder hatten wir mit Wingel Mendoza wieder einen Gast, der unser Programm mit belebt, und den Sie alle mit unterstützt haben. Er hat mit seiner Präsentation im Schwedenspeicher den Schlusspunkt gesetzt. Seit dem 3. November ist das Haus geschlossen und leider wissen wir bisher immer noch nicht, wie es hier weitergeht. Klar ist inzwischen, dass Teile der Sprinkleranlage ausgetauscht werden müssen. Ein detailliertes Konzept und damit auch ein verlässlicher Zeitplan werden allerdings erst im Januar feststehen. Schon jetzt ist jedoch offensichtlich, das unsere Türen mindestens das erste Quartal über geschlossen bleiben müssen. Was das für unsere weitere Planung und für unsere internen Arbeitsabläufe bedeutet, wissen wir erst, wenn der finale Zeitplan aufgestellt ist. Ich werde Sie darüber immer auf dem Laufenden halten.

 

Trotz der Schließung des Schwedenspeichers konnten wir über 31.000 Besucher*innen in diesem Jahr in unseren Museen begrüßen. Das ist ein großer Erfolg. Ich möchte mich bei Ihnen allen für ihre engagiert Mitarbeit bedanken! Für mich ist unser toller Teamgeist ein steter Ansporn und ich freue mich sehr, dass auch die neuen Mitglieder unserer "Museumsfamilie" so gut von allen aufgenommen wurden. Unser Zusammenhalt und unsere Offenheit sind zwei ganz wichtige Komponenten der erfolgreichen gemeinsamen Arbeit.   

 

Ich freue mich schon sehr auf ein gemeinsames Jahr 2026, wünsche Ihnen bis dahin aber erst einmal frohe Feiertage und einen hoffentlich ruhigen Jahreswechsel!

 

Und die verschobene Weihnachtsfeier holen wir im nächsten Jahr ganz gewiss nach – da überlegen wir uns etwas Schönes, sobald wir Klarheit hinsichtlich der weiteren Entwicklungen im Schwedenspeicher haben.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Sebastian Möllers

 

 

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