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Veranstaltungen & Führungen

BEGLEITPROGRAMM FLEISCH!

Halali! Wer bei der Jagd erfolgreich sein will muss nicht nur das Verhalten der Tiere verstehen und voraus deuten können, sondern auch den Lebensraum genau kennen, in dem wir uns gemeinsam bewegen. Das war schon in der Steinzeit so!

Wir verstehen welche Bedeutung das Nahrungsmittel Fleisch für die menschliche Entwicklung hatte, ebenso wie das Feuer, welches es genießbarer und haltbar machte. Clevere steinzeitliche Jagdstrategien, Waffen und Fallen werden uns in der Ausstellung nahegebracht. Sie wurden aus natürlichem Material hergestellt, welches uns auch heute zur Verfügung steht! Steinzeitjäger waren talentierte Handwerker – die Herstellung einer scharfkantigen Pfeilspitze ist eine wahre Meisterleistung.

Wir erfahren in der Ausstellung, was wir im praktischen Teil des Workshops näher erforschen können. Wir begeben uns auf eine Spurensuche, die uns zu einem wacheren Blick in der Natur verhelfen kann.

Modul 1  die Jüngsten

Wir versetzen uns in die Welt der frühen Jäger. Sie haben wundersame Jagd-Szenen an Höhlenwände gemalt! Wir versuchen uns im Spurenlesen und stellen ein eigenes Miniatur-Höhlenbild her.

Modul 2  ab der 3. Klasse

Gut, dass auch nachtaktive Tiere Spuren hinterlassen! Die Jäger*innen hatten verschiedene Möglichkeiten, eine Fährte aufzunehmen. Tiere anhand von Federn, Fell oder Losung zu erkennen ist nicht einfach. Wir betrachten das gefundene Material genau unterm Mikroskop, analysieren, ordnen es zu, formen die Hinterlassenschaften nach und kommen so den Tieren auf die Spur!

Modul 3  ab der 5. Klasse

Auch Jäger*innen hinterlassen Spuren, um sich mitzuteilen. Eine Geheimsprache, die man sehen können und verstehen muss! In der heutigen Jagd wird sie weitestgehend von Mobiltelefon und Walkie Talkie ersetzt – doch es gibt eine spannende Art, mit denen sich Jäger seit jeher verständigt haben. Das Legen von Brüchen. Wir versuchen es und erfahren noch viel mehr über Jagdstrategien und Gründe fürs Jagen, die auch heute noch eine Rolle spielen.

Höhere Jahrgangsstufen

Fleisch als Motor der Evolution, das liegt in der Vergangenheit? Heute denken wir anders über unsere Ernährung als noch vor 50 Jahren, erkennen die industrielle Fleischproduktion als relevanten Faktor des Klimawandels und suchen nach Alternativen. Fleischersatzprodukte etablieren sich; ist Laborfleisch die Zukunft des wachsenden globalen Fleischkonsums? Und trotzdem gibt es heute noch Jäger…

Viele aktuelle Themen werden von der Ausstellung angestoßen. Wir freuen uns auch für ältere Klassenstufen Vermittlungsformate anbieten zu können, die auf Ihre Interessen eingehen. Sprechen Sie uns gerne an!

Kindergeburtstag:

Federn ganz genau unter dem Mikroskop anschauen und verstehen warum sie so wichtig sind, an den Pfeilen der steinzeitlichen Jäger, die mit der Speer- und Bogenjagd ihre Nahrungsversorgung sicherstellen konnten. Früh schon lernten Kinder den Umgang mit Pfeil und Bogen. Das beweisen die Funde in der Ausstellung. Wir bauen uns ein Pfeilwurfspiel aus echten Federn oder ausdrucksstarke schamanische Masken, mit denen wir versuchen die nächste Jagd günstig zu beeinflussen…

Familien-Workshops:

Dauer: 2 bis 3 Stunden

Birkenpech, der Superkleber aus der Steinzeit

Sa. 24.08.2019, 15 Uhr
Wir stellen ihn selber her! Unabdingbar für die Herstellung von Pfeilen wurde auch in unserer Gegend aus Birkenrinde dieser heiße Kleber extrahiert. Wir bauen ein Feuer auf, in dem die Birkenrinde zum Schwitzen gebracht wird und erforschen die Eigenschaften des steinzeitlichen Werkstoffs.

Ort: Freilichtmuseum auf der Insel

Zunderschwamm bearbeiten und ausprobieren
Sa. 21.09.2019, 15 Uhr

Hier ist Power und Geschick gefragt. Ab 10 Jahren! Wir bearbeiten den Baumschwamm so lange, bis die kostbare Tramaschicht freigelegt ist und wir das schöne Material erhalten, welches wie weiches Leder wirkt. Es kann als Andenken mitgenommen, oder als Anzünder verfeuert werden.

Ort: Museumswerkstatt


Wegen der erwarteten hohen Nachfrage bitten wir zu allen Angeboten um eine rechtzeitige Anmeldung unter buchung[at]museen-stade[dot]de oder T +49 (0)4141 79773 50.

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