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Veranstaltungen & Führungen

Die Lange Nacht in Stade

Am Freitag, den 1. Juli findet dieses Jahr wieder die Lange Nacht in Stade statt. Die Museen Stade sind von 17 bis 24 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet und es lockt ein vielfältiges Programm.
 

MUSEUM SCHWEDENSPEICHER

17–23 Uhr
Update: Bronzezeit online
Mit neuen Mitteln etwas Altes hervorzaubern, das ist mit dem Computerspiel „Valheim“ in der digitalen Welt möglich. Viele urgeschichtliche Gebäude haben im Landkreis Stade archäologische Spuren hinterlassen, Interessierte sind eingeladen, diese historischen Architekturen und Landschaften virtuell wieder aufleben zu lassen. Inmitten der Dauerausstellung, zwischen den Exponaten der Steinzeit, Bronzezeit und der Völkerwanderung wird gemeinsam eine digitale Welt erschaffen, die möglichst authentisch zeigen soll, wie man damals gelebt hat. An diesem Projekt wird stetig weitergebaut, es kann sich ein Überblick über den aktuellen Stand geschaffen werden.

18–24 Uhr
Camera Obscura Stadea
Im Obergeschoss lässt das Museum Schwedenspeicher, solange es die Lichtverhältnisse erlauben, den Stader Fischmarkt zu einem persönlichen Erlebnisort werden. Mit selbstgezeichneten Bildern, die mit Hilfe einer Camera Obscura entstehen, wird der Stader Fischmarkt neu entdeckt. So werden Zeichnungen eine bleibende Erinnerung an die Lange Nacht in Stade sein.

19–20:30 Uhr
Stader Biergeschichte mit Verkostung (um Anmeldung wird gebeten)
Diese illustre Stadtführung folgt den historischen Spuren des Bieres durch die Stader Altstadt, gestartet wird im Museum Schwedenspeicher.  Während der Hansezeit war Bier nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel, sondern wurde in Stade auch für den Export produziert. Bis in die Neuzeit spielte das Braugewerbe eine besonders wichtige Rolle, es war hoch geachtet und ein profitables Geschäft. Die Tour durch das Museum und durch die Stadt wird von Bierverkostungen begleitet.

20–20:15 Uhr | 21–21:15 Uhr | 22–22:15 Uhr
Virtuelle Stippvisite ins Stade des 17. Jahrhunderts
Bei dieser Zeitreise darf man entspannt sitzen bleiben: virtuell wird das historische Stade mit seinen sieben Kirchen und den alten Stadtmauern sichtbar und auch Schweine zockeln durch das geschäftige Treiben in der Hökerstraße. Als Virtual-Reality-Rundgang ist auf einer großen Leinwand im Museum Schwedenspeicher zu sehen, wo sich Stade in den letzten 300 Jahren verändert hat und wo nicht.

KUNSTHAUS

17­–23 Uhr
Kickern vor dem Kunsthaus
Rudi Kargus‘ Karriere begann als Fußballer bevor er sich der Kunst zuwendete. Ein guter Fußballer muss nicht nur über Kraft und Ausdauer, sondern auch Intelligenz, Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Reaktionsvermögen verfügen. Diese Fähigkeiten kann jeder vor dem Kunsthaus im kleineren Format erproben und sich spielerisch am Kickertisch dem Wettkampf stellen.

21–22 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Gemeinsam werden die großformatigen Ölgemälde von Rudi Kargus (*1952) bei dieser Führung betrachtet, die Kunstvermittler*in stellt die Werke vor. Realismus und Abstraktion vermischen sich auf den Leinwänden und lassen Motive erkennen und Stimmungen spürbar werden. Das was und wie der Darstellung fordert zur weiteren Betrachtung und zum gemeinsamen Gespräch geradezu auf.

22–23 Uhr
Kunstwand-Schießen – fällt aus wegen Krankheit
Inspiriert von Rudi Kargus‘ Wandel vom Profi-Fußballspieler zum Maler, veranstaltet die Malschule Matthias Weber vor dem Kunsthaus ein „Kunstwand-Schießen“. Analog zum legendären Torwand-Schießen wird die Kunstwand angelaufen, bespritzt, beworfen und getroffen. Jede*r kann mitmachen. Regeln gibt es nicht, aber Tipps. Künstlerisch sportlich wird‘s allemal. Bei schlechtem Wetter findet die Aktion in der museumspädagogischen Werkstatt statt.

FREILICHTMUSEUM AUF DER INSEL

Ab 17–19 Uhr
Backen im Lehmbackofen
Wer sich noch ein wenig vor der Museumsnacht stärken möchte, tut dies am besten mit dem frisch gebackenen Kuchen aus dem Lehmbackofen. Die AG Archäologie sorgt dafür, dass genussvoll und entschleunigt in den Abend gestartet werden kann.

17–23 Uhr
Historische Darstellung in zeitgenössischer Kleidung
Eine kleine Zeitreise in das 18. Jahrhundert: Britta Hisek und ihr Team zeigen vor dem Altländer Haus in der Kleidung von einfachen Frauen des späten Rokoko verschiedene historische Handarbeiten. Gestickte Mustertücher, Posamentknöpfe nach Originalen des 18. Jahrhunderts und gewebte Bänder werden vor Ort gefertigt. Die Vorbilder für ihre Kleidung und die Handarbeiten sind aufwendig recherchiert, hierfür wurden historische Gemälde, originale Kleidung und Textquellen sowie der aktuelle Stand der Forschung studiert.

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