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Kunsthaus

Vorschau Ausstellungen

09.02. bis 05.05.2019
Es war einmal. St. Pauli und Altona in Fotografen von Herbert Dombrowski, Anders Petersen und Germin

Feinfühlige und spannende Einblicke in die Jahre zwischen 1940 und 1970 in Altona und St. Pauli werden in den Schwarz-Weiß-Arbeiten der drei Fotografen Herbert Dombrowski (1917–2010), Germin (1910–2001) und Anders Petersen (*1944) gegeben. Eine Auswahl von rund 150 Fotos zeigt Momentaufnahmen aus den verschiedensten Lebenssituationen in den berühmten Vierteln am Hamburger Hafen. Der Mythos des Vergnügungsviertels, die Liberalität des „Tors zur Welt“ und das alltägliche Leben in den Arbeiterquartieren werden präsentiert und rufen einerseits Erinnerungen wach, erwecken andererseits aber auch ein realhistorisches Bild einer legendären Epoche zwischen Zweitem Weltkrieg und beginnendem Wirtschaftswunder.

25.05. bis 15.09.2019
Erich Kuithan. Von Mensch und Natur
Der Maler, Grafiker und Designer


Erich Kuithan (1875–1917) zählt zu den bedeutenden Künstlern einer bewegten Zeit: Er war Grenzgänger zwischen Impressionismus und Expressionismus und erschuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein vielseitiges Werk, das von einem reformierten, naturnahen Lebensgefühl in Alltag und Kunst zeugt. In seinen Werken stellt er humanistische Ideale und die Loslösung aus starren Konventionen dar. Seine Landschaften und Figurenbilder zeugen vom Aufbruchsgeist des frühen 20. Jahrhunderts, zeigen erblühende Natur und die Emanzipation des Einzelnen. Insbesondere die Darstellung von Frauen, auch im Akt und als allegorische Gestalt, ist zentrales Motiv seines Werkes. Kuithan ließ sich ein auf den Wandel in der Malerei, suchte in seiner eigenen Arbeit nach Neuem und war in Berlin und Jena als Lehrer an Kunstschulen tätig. Neben Gemälden und Grafken fertigte Kuithan zahlreiche Fresken für den öffentlichen Raum, Möbel, Geschirr und Kleidung. Die Ausstellung entsteht
in enger Kooperation mit der Kunstsammlung Jena.
 

03.10.2019 bis 26.01.2020
Gratwanderung. Expressionistische Holz- und Linolschnitte

Mit dem Holz- und Linolschnitt wird in der Ausstellung ein Medium vorgestellt, das im Besonderen mit dem Expressionismus verbunden ist und in der jüngsten Kunstgeschichte eine Renaissance erfährt. Werke von August Macke, Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner und Erich Heckel, von Fifi Kreutzer, Maria Uhden und Jacoba van Heemskerck treten mit zeitgenössischen interna-
tional renommierten Künstlerinnen und Künstlern in einen spannungsvollen Dialog. Die Ausstellung umfasst das breite Spektrum der druckgrafischen Variationen von detailreichen Blättern über handkolorierte Schnitte bis hin zu großformatigen und farbgewaltigen Drucken. Der Brückenschlag vom Expressionismus in die Gegenwart vermittelt spannende Einblicke in den Wandel der Kunst, wie er sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher und politischer Veränderungen vollzogen hat. Zeitgenössische Arbeiten werden unter anderem von Benjamin Badock,
Christiane Baumgartner, Thomas Fornfeist, Gabriela Jolowicz
und Christoph Ruckhäberle zu sehen sein. Eine Ausstellung in
Kooperation mit dem Museum August Macke Haus, Bonn.

INFO

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